ISaR Projekt

Inclusive Services and Rehabilitation

Virtuelles Kompetenzzentrum zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einer Sehbeeinträchtigung

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Schulische Inklusion in den Medien

Inhaltsverzeichnis

Hier sammeln wir Beiträge zu dem Thema schulische Integration / Inklusion in den Medien.

1. Ende des Aussortierens

Eine Konvention der Uno verändert den deutschen Bildungsalltag: Immer häufiger klagen Eltern mit Erfolg dagegen, dass ihre Kinder auf Sonder- oder Förderschulen geschickt werden. Ein kompletter Zweig des deutschen Unterrichtssystems steht damit zur Disposition.

Zum Artikel aus "Der Spiegel 50/2009" von Matthias Bartsch

2. Ausgrenzung - Keine freie Schulwahl für behinderte Kinder

TV-Magazin Kontraste

Ein TV-Bericht über die Ratifizierung der UN-Konvention und deren Konsequenzen.

Zum Rundfunk Berlin-Brandenburg mit dem Fernsehbeitrag

3. Sonderschulen - am Ende des Sonderwegs

Artikel in der Zeit vom 23.12.08

"Behinderte sollen an Regelschulen unterrichtet werden, verlangt eine UN-Konvention. Gerade hat Deutschland sie ratifiziert – was wird nun aus den Sonderschulen?"

Zum Artikel in der Zeit

4. Sonderschule behindert Chancengleichheit

von Justin J. W. Powell und Lisa Pfahl
in: WZ-Brief Bildung vom 4.11.2008

Gleicher Zugang zu Bildung für alle: Das fordert die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen, die 2009 verbindlich für Deutschland wird.

Mit dem deutschen Sonderschulsystem, das fast alle Schüler mit besonderem Förderbedarf aufnimmt, ist Chancengleichheit nicht gewährleistet.

80 Prozent der Abgänger von Sonderschulen erhalten keinen qualifizierenden Abschluss. Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen, dass inklusiver Unterricht erfolgversprechender ist.

Zur WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) mit dem WZ Brief

5. 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" aus dem Jahr 2011.

5.1. April 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von April 2011.
5.1.1. "Bundeselternrat fordert gemeinsames Lernen mit behinderten Schülern" rpi-virtuell, 01.April 2011
Der Bundeselternrat dringt auf einen umfassenden Umbau des Schulsystems, um behinderten und nichtbehinderten Kindern ein gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Inklusion bedeute, dass jedes Kind eine reguläre Schule besuchen könne, unterstrich der Vorsitzende des Gremiums, Hans-Peter Vogeler. Die seit zwei Jahren geltende UN-Behindertenrechtskonvention fordere unter dem Stichwort “Inklusion” genau das, sagte Vogeler, in einem epd-Gespräch: “Wenn wir die Konvention ernst nehmen, und dazu sind wir völkerrechtlich verpflichtet, heißt das gemeinsames Lernen für alle.” Es müsse sich dort gemäß seinen Möglichkeiten entwickeln können – egal ob es behindert, sozial oder sprachlich benachteiligt sei. Die Differenzierung nach Fähigkeiten erfolge nicht bei der Auswahl der Schule, sondern innerhalb einer Klasse. (Quelle: Artikel)


Bundeselternrat fordert gemeinsames Lernen mit behinderten Schülern
5.1.2. "Kein Sonderweg! Deutschland verpasst das Ziel bei der Abschaffung der Förderschulen." ZEIT online, 05.April 2011
Die deutsche Bildungspolitik hat sich einmal wieder international blamiert. Bis Ende März sollte die Regierung Rechenschaft darüber ablegen, was sie unternommen hat, um behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam zu unterrichten. Dazu hatte sich die Bundesrepublik verpflichtet, als sie die UN-Behindertenkonvention unterzeichnete.
Doch zwei Jahre nachdem die Vereinbarung in Kraft getreten ist, lässt der sogenannte deutsche Staatenbericht weiter auf sich warten. Ein Staat, der bei den Vereinten Nationen ein größeres Gewicht beansprucht, dürfte sich so einen Zeitverzug nicht leisten, sollte man meinen. Aber entgegen allen Schwüren sind Bund und Länder noch immer weit davon entfernt, ihre Versprechen einzulösen – und viele Kultusminister machen nicht einmal den ernsthaften Versuch. (Quelle: Artikel)


Kein Sonderweg!
5.1.3. "Fabian sagt: „Behindert ist ein Schimpfwort“ " Mainpost, 12.April 2011
Das "Forum LebensArt" hatte am 11.April 2011 zu einem öffentlichen Gespräch zum Thema "Inklusion zwischen Vision und Wirklichkeit" eingeladen. Die Besucher beteiligten sich sehr rege an der Diskussion und berichteten zum Teil ausführlich von ihren privaten Erfahrungen.

Als Teil einer Veranstaltungsreihe des gemeinsamen Projektes von Diakonie und Lebenshilfe Schweinfurt und Bad Kissingen, mit dem eine umfang- und folgenreiche öffentliche Diskussion zum Thema Inklusion angestoßen werden sollte, war das öffentliche Gespräch ein voller Erfolg.


Fabian sagt: „Behindert ist ein Schimpfwort“
5.1.4. "Antworten auf verbreitete Fragen zur Inklusion" DJI, 03/2011, April 2011
In der Veröffentlichung 03/2011 bearbeitet das Deutsche Jugendinstitut (DJI) das Thema "Förderschulen: Sprungbrett oder Sackgasse?" und bietet neben zwei eigenen Untersuchungen, welche sich mit dem Schulerfolg und der Integration von Förderschülerinnen und Förderschülern in den Arbeitsmarkt beschäftigen, zahlreiche Hintergrundinformationen zu den Themen: Behinderung, Lernbehinderung, Förderbedarf, Förderdiagnose, Förderschwerpunkte, Entwicklung des Förderbedarfs, Regionale Unterschiede, Abschlüsse, Kosten, Inklusion, Geschichte sowie zur aktuelle Rechtslage und der UN-Behindertenrechtskonvention.

Besonders empfehlenswert ist ein Artikel des emeritierten Integrationsforschers Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz, in welchem er auf die häufigsten Bedenken, welche der inklusiven Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf entgegengesetzt werden, wissenschaftlich fundierte Antworten liefert.


Antworten auf verbreitete Fragen zur Inklusion

5.2. Mai 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" aus Mai 2011.
5.2.1. "Bremer Schulkonsens als Modell für Deutschland?" Bildungsklick, 01.Mai 2011
In dem soeben erschienenen Buch "Schulfrieden – Wie ein bildungspolitischer Konsens in Deutschland aussehen könnte" beschreiben Jürgens Pieper und ihr Mann Wilhelm Pieper den parteiübergreifenden Bremer Schulkonsens aus dem Jahr 2008, den sie als Modell auch für andere Länder sehen. Dabei schrieb Bremen in der Tat Schulgeschichte: Denn SPD, CDU, Grüne und FDP verließen ihre alt eingefahrenen Positionen und unterzeichneten am 19. Dezember 2008 den gemeinsam gefundenen "Bremer Konsens zur Schulentwicklung". (Quelle: Artikel)


Bremer Schulkonsens als Modell für Deutschland?
5.2.2. "Einbinden statt ausgrenzen" ZEIT online, 17.Mai 2011
Gemeinsamer Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder ist in den meisten Bundesländern die Ausnahme. Denn einen gesetzlichen Anspruch gibt es nur in Bremen und Hamburg.


Einbinden statt ausgrenzen
5.2.3. "Schwierige Inklusion" Sendung vom 22.Mai 2011 auf WDR
Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist die sogenannte "inklusive Bildung" im Völkerrecht verankert. Jedes Kind mit einer geistigen oder auch schweren körperlichen Behinderung muss also die Möglichkeit bekommen, eine allgemeinbildende Schule zu besuchen. Deutschland hat das Übereinkommen im Frühjahr 2009 ratifiziert. Die Umsetzung aber ist schwierig, denn noch gibt es an den Schulen viel zu wenig Plätze.

Video zu "Schwierige Inklusion" auf WDR

Auf der Seite finden sich zudem Hinweise zu weiteren Berichten, Sendungen und Informationen des WDR zum Thema Inkusive Bildung.

5.3. Juni 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" aus Juni 2011.
5.3.1. "Schnellschuss für die Chancengleichheit Stichwort Inklusion: Bayern stellt die Weichen für ein neues Schulsystem" Sonntagsblatt Bayern, 05.Juni 2011

Die Autorin Susanne Petersen erläutert die vorgesehene Änderung des Schulgesetzes in Bayern, um Inklusion voranzutreiben. Sie bezeichnet dies als "gewaltige[n] Schritt, den Bayern da macht (der nebenbei auch die frühe Aufteilung in Haupt-, Realschule und Gymnasium in Frage stellt, an der die CSU so zäh festhält)." Sie zeigt auf, was sich am bestehenden System verändern muss, damit Inklusion ein Erfolg werden kann.

Schnellschuss für die Chancengleichheit

5.3.2. "Behinderung von vornherein mitdenken" DIE ZEIT, 10.Juni 2011
Die Zahl der Menschen mit Behinderung nimmt weltweit zu. Wenn ihnen geholfen wird, profitiert die Gesellschaft, sagt Rainer Brockhaus von der Christoffel Blindenmission äußert sich in einem Interview mit der ZEIT zum gerade erschienenen Weltbehindertenbericht und zum Thema Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit und in der Schullandschaft. Brockhaus äußert sich zudem zur Umsetzung der UN Konvention in Deutschland und zu aktuellen Entwicklungen.


Behinderung von vornherein mitdenken

5.3.3. "Zweigliedrigkeit: bildungspolitische Kapitulation und gefährliche Tabuisierung deutscher Zustände" Bildungsklick, 13. Juni 2011
Es ist inzwischen üblich, die Reichweite bildungspolitischer Reformen in Deutschland am Ausgang des Hamburger Volksentscheids zu messen. "Hamburg hat es doch gezeigt!" ist politischer Topos geworden. Vertreter der Grünen und der SPD benutzen ihn wie ein Mantra und begründen damit ihr Abrücken von dem Modell einer Schule für alle und ihr Plädoyer für die Zweigliedrigkeit. Der sozialdemokratische Kultusminister Jürgen Zöllner gab jüngst die Empfehlung an seine Länderkollegen aus, das zweigliedrige Berliner Modell zu importieren. (Quelle: Artikel)

Zum Artikel von Brigitte Schumann
5.3.4. "Nationaler Aktionsplan enttäuschend mutlos" Presseportal, 15.Juni 2011
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) und die Aktion Mensch bezeichnen den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK als enttäuschend. Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch, kommentiert "der Aktionsplan ist eine bloße Absichtserklärung und nennt gesetzliche Rahmenbedingungen, die ohnehin bereits beschlossene Sache sind", es fehlten Vereinbarungen zu konkreten Zielen und Umsetzungsideen. Auch der SoVD bemängelt, dass der Nationale Plan nicht strategisch ausgerichtet sei und selbst die Bezeichnung Plan nicht verdiene, nur vereinzelt seien gesetzgeberische und damit tiefgreifende Maßnahmen vorgesehen.


Nationaler Aktionsplan enttäuschend mutlos
5.3.5. "Dabei sein ist nicht alles" FOCUS online, 16.Juni 2011
Behinderte Kinder sollen künftig in Regelschulen integriert werden. Dies fordern auch die Initiatoren des Weltkongresses, der heute in Berlin startet. Förder- oder Regelschule – was ist besser? Ein Blick in die Praxis.


Dabei sein ist nicht alles
5.3.6. "Inklusive Bildung in Deutschland stärken" Resolution der 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission, 24. Juni 2011
Jedes Kind ist einzigartig. Es hat ein Recht auf Achtung, Wohlergehen, Entfaltung seiner Persönlichkeit und auf vielfältige Entwicklungschancen, so niedergelegt im UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes. Dass alle Menschen weltweit Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung erhalten und ihre Potenziale entfalten können, ist eines der wichtigsten Ziele der UNESCO. Dieser Anspruch ist universal und gilt unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen, Behinderung oder besonderen Lernbedürfnissen.
(Quelle: Resolution)

Resolution der Deutschen UNESCO-Kommission
5.3.7. "Max lernt anders. Alara auch." Schulministerium NRW, Juni 2011

Das Bildungsportal des Schulministeriums NRW hat es sich in jüngster Zeit erfreulicher Weise zur Aufgabe gemacht, das Thema Inklusion für die die eigene Bildungs- und Informationsarbeit zu nutzen. So bietet das Portal noch einige Wochen lang etwa verschiedene Berichte, Interviews, Reportagen und Hintergrundtexte zum Themenschwerpunkt "Inklusion" an, welche auf der Startseite des Bildungsportals zu finden sind.

Die jüngste Reportage berichtet über die Grundschule Berg Fidel in Münster, in der Inklusion bereits seit geraumer Zeit an der Tagesordnung ist. Ein leitendes pädagogisches Prinzip beschreibt Reinhard Stähling, Leiter der Grundschule in einfachen Worten: "Jedes Kind braucht Förderung!".

Max lernt anders. Alara auch.

5.4. Juli 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" aus Juli 2011.
5.4.1. "Gemeinde erhält Inklusionsschule" Süddeutsche.de, 01.Juli 2011
An 37 Schulen in ganz Bayern lernen ab dem nächsten Schuljahr behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam und erhalten eine besondere Förderung. Am 28. Juni hat das bayerische Kultusministerium die Namen dieser Schulen mit dem Profil der "Inklusion" bekannt gegeben. Mit ihrer Bewerbung Erfolg gehabt hat auch die Grundschule Münsing. Sie ist damit eine von neun Pilotschulen in ganz Oberbayern und die einzige im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, die sich an diesem Modellversuch beteiligt.

Gemeinde erhält Inklusionsschule
5.4.2. „Vor allem bildungspolitisch eine große Chance“ TeachersNews, 14.Juli 2011
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung – so die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Weltbank in ihrem aktuellen Weltbehindertenbericht. Eine zentrale Forderung dieses Berichts ist die Inklusion, also die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft.

Die Chancengeber zum Thema Inklusion

5.5. August 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" aus August 2011.
5.5.1. "Kultusminister Roland Wöller setzt Expertengremium Inklusion ein" TeachersNews, 02.August 2011
Das Expertengremium wird Empfehlungen erarbeiten, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen mit allen Beteiligten weiter umgesetzt werden kann. "Inklusion beginnt in unserem Kopf. Sie kommt nicht von allein, sondern braucht besonders in der Schule unser aller Zutun.


Kultusminister Roland Wöller setzt Expertengremium Inklusion ein
5.5.2. "Na bitte, es geht doch" SPIEGEL online, 19. August 2011
Kinder wie Carl werden meist wegsortiert - auf Sonderschulen, zu anderen behinderten Schülern. Laut Gesetz dürfte das nicht sein. Eine vorbildliche Schule in Sachsen zeigt: Auch nicht-behinderte Mitschüler profitieren vom gemeinsamen Unterricht.

Na bitte, es geht doch
5.5.3. "Deutsche UNESCO-Kommission berät erstmals Regionen zur inklusiven Bildung" Bildungsklick, 24.August 2011
Der Expertenkreis "Inklusive Bildung" der Deutschen UNESCO-Kommission berät am 30. August 2011 in Bonn erstmals Regionen zur Umsetzung von inklusiver Bildung. Die Städteregion Aachen, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und die Landeshauptstadt Wiesbaden wurden aus fast 30 Bewerbern ausgewählt. Die Beratung wird nach dem ersten Treffen in Bonn in den drei Regionen vor Ort fortgesetzt. Die Deutsche UNESCO-Kommission will mit dem Angebot inklusive Bildung in Kommunen und Regionen fördern. Inklusion soll allen Kindern eine qualitativ hochwertige Bildung ermöglichen - unabhängig von Lernbedürfnissen, Geschlecht oder Herkunft.


Pressemeldung Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
5.5.4. "In NRW bleiben überdurchschnittlich viele Kinder mit Förderbedarf von der Regelschule ausgeschlossen" Bildungsklick, 26. August 2011
Beim "Gemeinsamen Lernen" von Kindern mit und ohne Behinderung liegt Nordrhein-Westfalen unter dem Bundesdurchschnitt. Nach Recherchen der Aktion Mensch lernen nur 16,7 Prozent der Kinder mit Förderbedarf an Regelschulen. Bundesweit betrug der Anteil zuletzt 20,1 Prozent, neue Zahlen wird die Kultusministerkonferenz frühestens im November veröffentlichen.

(Quelle: Artikel)

In NRW bleiben überdurchschnittlich viele Kinder mit Förderbedarf von der Regelschule ausgeschlossen
5.5.5. "Grundlagen für Inklusion gelegt - Immer mehr Förderschulen in Hessen zu sonderpädagogischen Beratungs- und Förderzentren ausgebaut" TeachersNews, 29. August 2011
Mit dem am 1. August 2011 in Kraft getretenen Schulgesetz wurde in Hessen die rechtliche Grundlage für die Inklusion geschaffen. „Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, mehr Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung in der allgemeinen Schule zu fördern“, sagte Kultusministerin Dorothea Henzler.

(Quelle: Artikel)

Grundlagen für Inklusion gelegt
5.5.6. "Eine Schule für alle" Klett-Themendienst, August 2011

Seit 1975 lernen in der Fläming-Grundschule behinderte und nichtbehinderte
Kinder gemeinsam. Von Beginn an gehörte zum Konzept, den Bedürfnissen aller
Schüler gerecht zu werden. Damit ging die Schule schon von Beginn an über Integration
hinaus und setzte auf Inklusion. (Quelle: Artikel)

Eine Schule für alle

5.6. September 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von September 2011.
5.6.1. "Inklusion ist machbar - aber immer noch Ausnahme" Bildungsklick, 01. September 2011
Der Ausbau inklusiver Bildungsangebote kommt in Deutschland nur schleppend voran: So ging im Schuljahr 2009/2010 von den 485.000 Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Deutschland nur jeder Fünfte auf eine Regelschule.

(Quelle: Artikel)


Inklusion ist machbar

5.6.2. "Inklusive Bildung - Fehlanzeige" Bertelsmann Stiftung, 01. September 2011

Nach wie vor ist inklusive Bildung in vielen Bundesländern die Ausnahme. Nur 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf besuchen einen gemeinsamen Unterricht. Bei den Grundschulen liegt Bremen vorn -- bei den weiterführenden Schulen ist Schleswig-Holstein Spitzenreiter, belegt eine Studie der Bertelsmann Stiftung.

(Quelle: Artikel)

Inklusive Bildung - Fehlanzeige

5.6.3. "Insklusionsschulen statt Kompetenzzentren" Bildungsklick, 08. September 2011
Ein inklusives Bildungssystem braucht inklusive Schulen, aber keine sonderpädagogischen Kompetenzzentren. So lässt sich das Gutachten von Prof. Dr. Rolf Werning über die Eignung der nordrhein-westfälischen Kompetenzzentren zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems zusammenfassen, das er im Auftrag des NRW Schulministeriums erstellt hat.

(Quelle: Artikel)


Inklusionsschulen statt Kompetenzzentren
5.6.4. "Mehr Lehrer für Inklusion erforderlich" Bildungsklick, 20. September 2011
In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa äußert der Münchener Lernbehindertenpädagoge Prof. Dr. Ulrich Heimlich sich kritisch zur bisherigen personellen Ausstattung an bayrischen Schulen.

Nicht nur müsse der Staat das Lehrpersonal intensiv und zeitnah durch Beratung und Fortbildungsmaßnahmen unterstützen, sondern überdies hinaus müsse jede "Inklusionsklasse" von einem Pädagogen-Tandem (Regelpädagoge und Sonderpädagoge) betreut werden.

Mehr Lehrer für Inklusion erforderlich
5.6.5. "Die moderne Grundschule als inklusive Ganztagsschule" Bildungsklick, 27. September 2011
In Hannover haben am Dienstag den 27. September 2011 die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Verband Bildung und Erziehung und der Grundschulverband in einer gemeinsamen Pressekonferenz ein Modell für eine moderne Grundschule vorgestellt, das den Erwartungen der Eltern an eine optimale Förderung der Entwicklung für alle Schülerinnen und Schüler entsprechen soll.

Die moderne Grundschule als inklusive Ganztagsschule

5.7. Oktober 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von Oktober 2011.
5.7.1. "Der Schulfrieden in NRW und in Bremen: (k)ein Vergleich" Bildungsklicsk, 06. Oktober 2011
Am 19. Dezember 2008 unterzeichneten die Landesvorsitzenden der SPD, der CDU, der Grünen und der FDP den "Bremer Konsens zur Schulentwicklung". Die Bremer Bildungssenatorin Jürgens-Pieper sieht in ihm ein Modell für einen Schulfrieden in Deutschland. Am 19. Juli 2011 präsentierten die Spitzen von SPD, CDU und Grünen in NRW ihren "Schulpolitischen Konsens für Nordrhein-Westfalen" als "großen Wurf". Dr Brigitte Schumann unternimmt in diesem Artikel den Versuch, die ausgehandelten Ergebnisse vergleichend in Beziehung zu setzen und die qualitativen Unterschiede herauszustellen.

Der Schulfrieden in NRW und in Bremen: (k)ein Vergleich
5.7.2. "Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen - Inklusion ist allgemeines Menschenrecht" Bildungsklick, 17. Oktober 2011
Die Unterstützerinnen und Unterstützer des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle, sind sich einig: Durch den sogenannten "Schulkonsens" mit den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz wird die längst überfällige Schulentwicklung zum gemeinsamen Lernen in einer Schule für alle auf lange Sicht blockiert.

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen - Inklusion ist allgemeines Menschenrecht
5.7.3. "Experten fordern konsequente Umsetzung der UN-Behindertenkonvention" Bildungsklick, 17. Oktober 2011
Die Bundesregierung muss sich noch konsequenter als bisher für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen und ihren Nationalen Aktionsplan (NAP) diesbezüglich konkretisieren. Dies forderte die Mehrheit der Sachverständigen in der Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 17. Oktober 2011, in der der Nationale Aktionsplan im Zentrum der Diskussion stand.

Experten fordern konsequente Umsetzung der UN-Behindertenkonvention
5.7.4. "Gemeinsam lernen wird nur langsam selbstverständlich" heute.de magazin, 18.Oktober 2011

Sollen Kinder mit Behinderungen eine normale Regelschule besuchen? Für die Menschenrechtkonvention keine Frage, sondern ein Muss. Inklusion ist das Stichwort. Auch in Deutschland - seit Kanzlerin Merkel vor zwei Jahren die Konvention unterzeichnete.

Christian Busse zieht ein Fazit über die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Inklusion in Deutschland. Den oben zitierten Artikel sowie viele interessante Filmbeiträge finden Sie hier.

5.7.5. "Bildungsrepublik braucht konkretes Handeln statt Show" Bildungsklick, 20. Oktober 2011
Zum Besuch der Kanzlerin in einer Berliner Schule und zum Treffen der Kultusministerkonferenz erklären Ekin Deligöz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Kai Gehring, Sprecher für Bildungspolitik:

Es reicht nicht, Showtermine zu veranstalten und einmal im Jahr den hohen Wert der Bildung zu beschwören. Stattdessen müssen die Unterfinanzierung und Qualitätsmängel unseres Bildungssystems endlich überwunden werden. Auch drei Jahre nach dem ersten Bildungsgipfel der Kanzlerin ist es noch ein langer Weg zur Bildungsrepublik.

Bildungsrepublik braucht konkretes Handeln statt Show
5.7.6. "Behindert - besonderes Merkmal Migrant" Vielfalt, Ausgabe 2/2011
In Sachen Aussonderung von Kindern ist Deutschland Spitze. 80 Prozent der behinderten Kinder besuchen hier zu Lande eine Sonderschule oder - hübscher gesagt - eine Förderschule. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention steht ihnen längst ein Platz in einer ganz „normalen” Schule zu. Der Sozialverband Deutschland kritisierte Ende Oktober die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz für einen gemeinsamen Schulunterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern als zu vage. Nach den KMK-Empfehlungen könne jedes Bundesland das Thema Inklusion weiter so halten wie es wolle.

Behindert - besonderes Merkmal Migrant

5.8. November 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von November 2011.
5.8.1. "Große Mehrheit der Bundesbürger für Inklusion" Bildungsklick, 17. November 2011
"Gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen in einer wohnortnahen Regelschule stößt bei den Bundesbürgern mit über 70 Prozent auf eindeutige Zustimmung" bewertet VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann die Ergebnisse der aktuellen Infratest Umfrage im Auftrag des VBE anlässlich des Deutschen Lehrertages 2011, der unter dem Motto "individualisieren, integrieren, inkludieren" in Dortmund stattfand. Die repräsentative Erhebung umfasst sowohl bundesweite als auch landesspezifische Daten für NRW.

Große Mehrheit der Bundesbürger für Inklusion
5.8.2. "Jedem Schüler gerecht werden" taz.de, 27. November. 2011
Was sind zentrale Aufgaben für die Kultusminister-Konferenz? Die Qualität des Unterrichts und die individuelle Einbeziehung der Lernenden, meint der neue Generalsekretär Udo Michallik.
Interview geführt Anna Lehmann mit dem Generalsekretär der KMK Udo Michallik.

"Jedem Schüler gerecht werden"
5.8.3. "Inklusion ist Chance zur Weiterentwicklung des Schulsystems - aber KMK nutzt die Chancen nicht!" Teachers News, 28. November 2011

Die Bildungsgewerkschaft GEW sagt zum KMK-Fachgespräch "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen", dass die Kultusminister nicht konsequent genug seien. "Inklusion ist die Chance zu Umbau und Weiterentwicklung des Schulsystems in Deutschland", betonte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf ein presseöffentliches Fachgespräch der Kultusministerkonferenz (KMK) Ende November in Berlin.

Inklusion ist Chance zur Weiterentwicklung des Schulsystems - aber KMK nutzt die Chancen nicht!

5.8.4. "Mit Wattestäbchen gegen Ausgrenzung" taz.de, 30. November 2011
Die Kultusminister haben ihre Empfehlungen für inklusive Bildung von Kindern vorgestellt. Viele schöne Worte finden die Fachleute. Und Förderschulen soll es weiter geben.

Mit Wattestäbchen gegen Ausgrenzung

5.9. Dezember 2011

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von Dezember 2011.
5.9.1. "Fokus Schule Magazin: Inklusion" Fokus.online, 01. Dezember 2011
Die Ausgabe 6 des FOKUS SCHULE Magazins befasst sich mit dem Thema Inklusion. Das Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe finden Sie hier
5.9.2. "Recht auf Regelschule ist Menschenrecht" Bildungsklick, 05. Dezember 2011
Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf gemeinsamen Unterricht in der Regelschule. Sie haben außerdem das Recht auf umfassende Partizipation bei der Erarbeitung eines Inklusionsplanes. Beides ist in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert, die bereits im Dezember 2008 verabschiedet worden ist. Drei Jahre später warten die behinderten Kinder und ihre Eltern in Nordrhein-Westfalen immer noch auf Eckpunkte und Gesetzentwürfe. Trotz Ankündigungen und immer neuen Versprechen hat die Landesregierung bislang nichts Konkretes auf den Weg gebracht. Die Zwangszuweisungen an die Förderschule finden nach wie vor statt. Das NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" fordert umgehend Reformen, um die Inklusion in Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Erste Schritte hin zum gemeinsamen Lernen in der Regelschule sollten jetzt eingeleitet und das Schulgesetz unverzüglich novelliert werden, sagen die Bündnisvertreter in der Landespressekonferenz.

Recht auf Regelschule ist Menschenrecht
5.9.3. "Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der `Initiative Inklusion`" TeachersNews, 09. Dezember 2011
Die Kooperationsvereinbarung zur landesweiten Umsetzung des ersten Teils des Bundesprogramms „Initiative Inklusion“ haben führende Köpfe der baden-württembergischen Bildungs- und Arbeitspolitik unterzeichnet.

Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der "Initiative Inklusion"
5.9.4. "NRW-Schulministerin Löhrmann hält gemeinsames Lernen von behinderten und nicht-behinderten Schülern für unverzichtbar" WDR 5, 15. Dezember 2011
In der WDR 5-Sendung "Stadtgespräche" konstatierte NRW Bildungsministerin Sylvia Löhrmann nicht nur, dass das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht-behinderten Kindern und Jugendlichen unverzichtbar sei, sondern, dass es auch funktioniere, sofern nur der Wille hierzu bei allen Beteiligten gegeben sei. Neben einer qualitativ hochwertigen Sonderpädagogik bedürfe es dazu vor allem einem potentialorientierten Blick auf alle Kinder und Jugendlichen.

Gemeinsames Lernen von behinderten und nicht-behinderten Schülern
5.9.5. "KMK-Präsident fordert Angleichung von Schulformen" Focus.online, 17. Dezember 2011
Die unterschiedlichen Schulformen in den Bundesländern sollten aus Sicht von Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) stärker aneinander angeglichen werden.

KMK-Präsident fordert Angleichung von Schulformen

5.10. "Keine Angst vor Vielfalt" Zeit.online, 18. Dezember 2011

Alle reden davon, nur wenige können es: Individualisierung. Der Bildungsforscher Andreas Helmke über den Abschied vom Einheitsunterricht.

Keine Angst vor Vielfalt

6. 2012

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" aus dem Jahr 2012.

6.1. Januar 2012

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von Januar 2012.
6.1.1. "Viele haben im Kopf eine Barriere" taz.de, 11. Januar 2012
Deutschland geht ins Jahr der Inklusion, um die Vorhaben der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Länder und Behörden sind zu zögerlich, findet der Vorstand der "Aktion Mensch", Martin Georgi.

"Viele haben im Kopf eine Barriere"
6.1.2. "Verschieden, nicht anders" taz.de, 18. Januar 2012
Vielfalt ist gut – so lautet das Prinzip der Inklusion. Doch der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist weit. Welche Hürden liegen noch vor uns, wie können sie überwunden werden?

Verschieden, nicht anders
6.1.3. "Schule ohne Kinder mit Behinderungen ist keine normale Schule!" BIZEPS INFO online, 23. Januar 2012

Inklusive Schule der Diakonie in Salzburg als "good practice" auf der `Zeroproject Conference' der Essl-Stiftung in Wien vorgestellt.

Schule ohne Kinder mit Behinderungen ist keine normale Schule!

6.2. Februar 2012

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von Februar 2012.
6.2.1. "Erschreckend: Der Anteil der SonderschülerInnen steigt" BIZEPS INFO online, 01. Februar 2012

Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention sollte es allen klar sein. Der Weg von der Aussonderung hin zur Inklusion ist nun eine gesetzliche Verpflichtung. Aber Österreich ist anders. Ein Kommentar.

Der Anteil der SonderschülerInnen steigt

6.2.2. ""Für Inklusion werben" - ehemaliger Schulleiter Franz im Interview" Wiesbadener Tagblatt, 06. Februar 2012
Mehr als zwei Jahrzehnte war Gerd-Ulrich Franz Leiter der Integrierten Gesamtschule Kastellstraße. Jetzt geht er in den Ruhestand. Bleibt aber ein Kämpfer für Gesamtschulen.

6.2.3. "Ein Kind mit Lernschwierigkeiten gehört auf eine Regelschule" Bildungsklick, 08. Februar 2012
Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde in Deutschland ein Rechtsanspruch auf inklusive Bildung geschaffen. Aber der Ausbau inklusiver Bildungsangebote kommt in Deutschland nur schleppend voran. Von den 485.000 Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ging im Schuljahr 2009/2010 in Deutschland nur jeder Fünfte auf eine Regelschule. Die große Mehrheit wird weiterhin in separaten Förderschulen unterrichtet. Begründungen für diese schleppende Umsetzung der UN-Konvention gibt es reichlich.

6.2.4. "Kaum Inklusion nach Grundschule" Bildungsklick, 12. Februar 2012
Der Bildungsforscher Klaus Klemm sieht bei der Inklusion vor allem großen Nachholbedarf an den weiterführenden Schulen. "In den Grundschulen sind wir zwar schon relativ weit fortgeschritten mit dem inklusiven Unterricht, aber dann kommt es bei den weiterführenden Schulen in allen Bundesländern zu einem Bruch", sagte Klemm der Nachrichtenagentur dpa.

Kaum Inklusion nach Grundschule
6.2.5. "Inklusion Mehr als Regelschule plus Behindertenpädagogik" Bildungsklick, 21.Februar 2012

Die NRW-Regierungsfraktionen der SPD und der Grünen haben einen Antragsentwurf vorgelegt, der "Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW" benennt. Wird damit die Inklusion gemäß der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung realisiert? Das wollte Brigitte Schumann von dem Juristen, ehemaligen Kinderbeauftragten der Landesregierung NRW und Mitglied in der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, Dr. Reinald Eichholz
wissen.

Den Antrag "Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW" finden Sie hier.


Mehr als Regelschule plus Behindertenpädagogik

6.2.6. "Was ist Inklusion?" Aktion Mensch, 23. Februar 2012
Eine kurze, aber nicht ganz einfache Frage. Die Aktion Mensch findet mit einem Filmbeitrag eine mögliche Antwort. Im reduzierten Comic-Stil verdeutlicht er in ca. 80 Sekunden, was Inklusion in unterschiedlichen Situationen bedeuten kann.

6.3. März 2012

Hier finden Sie Veröffentlichungen zum Thema "Inklusive Bildung" von März 2012.
6.3.1. "Grundschulen ergreifen die Initiative" Bildungsklick, 02. März 2012
Eine Schule für alle für die Klassen 1 bis 13? In Nordrhein-Westfalen haben sich einige Grundschulen genau auf diesen Weg gemacht. Über ihre Konzepte und ihre Chancen berichtet Brigitte Schumann.

6.3.2. "Chancengerechtigkeit: Nachholbedarf in allen Bundesländern" Bertelsmann-Stiftung, 11. März 2012
Die Chancen von Schülern, soziale Nachteile zu überwinden und ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen, unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland deutlich. Das zeigt der Chancenspiegel, mit dem die Bertelsmann Stiftung und das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Technischen Universität Dortmund die Schulsysteme aller Bundesländer auf Chancengerechtigkeit untersucht haben. Ergebnis: Kein Land ist überall spitze, kein Land überall Schlusslicht – aber die Unterschiede zwischen den Ländern sind erheblich.

6.3.3. "Inklusion gibt es nicht umsonst" Bildungsklick, 23. März 2012
Deutschlands Schulen brauchen fast 10.000 Lehrer mehr als heute, wenn die Schulsysteme aller Bundesländer innerhalb des kommenden Jahrzehnts auf Inklusion umgestellt werden sollen. Zwar könnten dann die meisten Förderschulen geschlossen werden, wodurch Gelder und Stellen frei würden. Unter dem Strich allerdings entsteht ein zusätzlicher Fi­nanzbedarf von rund 660 Millionen Euro pro Jahr. Das hat Bildungsökonom Prof. Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung errechnet.

7. --2013

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8. November 2013: Video zum Thema "Hochbegabung in inklusiven Settings"

Hochbegabung in inklusiven Settings ist ein Video von Annika Dechmann. Der Film " soll Vorurteile des elitären Bildungsbürgertums entkräften und durch die Gegenüberstellung und Diskussion der beiden Extreme der Lernschwachen und --starken den eigentlichen Gedanken inklusiver Werte fokussieren: Den Weg von der aktuell noch allgegenwärtigen Defizitorientierung hin zu einer grundsätzlichen Potentialorientierung, die sich an alle Schüler richtet.

Da jeder Schüler ein individuelles Maß an Begabung mitbringt, von sehr niedrig bis sehr hoch, sollen die Begriffe der Behinderung und der Hochbegabung verschwimmen, indem das Augenmerk auf eine ubiquitäre und Alle einschließende generelle Begabungsförderung im inklusiven Sinne gelegt wird." (Quelle und Zitat: YouTube, Begleittext des Videos von Annika Dechmann)

Film: "Gleichgesetzt und unterfordert?"

9. -- 2014

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10. Mai 2014: Gemeinsamer Unterricht oder Förderschule?

In einem Pressemeldung berichtet Brigitte Schumann über Ergebnisse aus der aktuellen Studie "Wo lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besser?" des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben das bestätigt, was schon frühere wissenschaftliche Studien empirisch belegen konnten: Kinder mit Behinderungen würden im Gemeinsamen Unterricht besser lernan als an einer Förderschule. Prof. Elke Wild, Leiterin des Forschungsprojektes BiLieF (Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements), bestreite in den Medien jedoch den Wert und die Aussagekraft der IQB- Studie. (Quelle: Bildungsklick)

Pressemitteilung, Bildungsklick

11. 2015

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11.1. September 2015: Bertelsmann-Studie

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ist Deutschland noch weit entfernt von einem inklusiven Bildungssystem. Zwar sei der Inklusionsanteil an Schulen deutlich gestiegen, sei jedoch in weiterführenden Schulen noch eher eine Ausnahme.

Pressemitteilung zur Bertelsmann-Studie

11.1.1. Dezember 2015: Inklusionsbotschafterin informiert über die Sportart Showdown

Im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten und der Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben" durchgeführten Projektes macht die Inklusionsbotschafterin Eli Osewald die Sportart "Showdown" etwas bekannter. Im Rahmen des Projektes geht sie als blinde Frau anSchulen, um Werbung in Sachen Inklusion zu machen. (Quelle: Pressemitteilung Ottmar Miles-Paul, Kobinet-Nachrichten, Dezember 2015)

Kobinet-Pressemitteilung

11.1.1.1. Dezember 2015: Inklusionscoaches unterstützen Schulen in Köln

Laut einem Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger vom Dezember 2015 unterstützen neun Coaches in Kölner Schulen die Inklusion behinderter Schülerinnen und Schüler. Das Projekt "Coaches für inklusive Bildung" soll helfen, den Herausforderungen der Inklusion trotz fehlender personeller Unterstützung von Sonderpädagogen gerecht zu werden. Finanzielle Mittel dafür fließen aus einem Topf des Bundesarbeitsministeriums, so der Pressebericht.

Pressebericht Kölner Stadt-Anzeiger

Neun Coaches für inklusive Bildung, alle selbst behindert, helfen Kölner Schulen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf. Die Idee ist einfach und vielversprechend: Anstatt die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Akademikern zu finanzieren, bezahlt die Bundesagentur für Arbeit sinnvolle Jobs.

„Wir können Schulen und Eltern beim Regeln und Lindern von Schwierigkeiten helfen“, sagt Jürgen Esser. „Wir kümmern uns um alle Aufgaben, die sich durch die Aufnahme von Behinderten ergeben.“

Der 56-Jährige ist Betriebswirt und lebt ohne Kehlkopf. Nun ist er unter anderem Coach für das Berufskolleg in Deutz. Zuvor habe man sich in Sachen Inklusion ziemlich alleine gefühlt, sagt Schulleiter Karl-Heinz Schneider. „Nun verschwinden die vielen Fragezeichen, die wir hatten.“
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Der gemeinsame Unterricht aller Schüler – egal ob mit oder ohne Behinderungen – ist „offensichtlich nicht so einfach“, sagt Eva Thoms vom Elternverein „Mittendrin“, der seit Jahren für die Inklusion streitet.

Die Schulen klagen über fehlende Unterstützung und zu wenig Sonderpädagogen. Fast überall fehlt es an Räumen und Zeit, um der Herausforderung gerecht zu werden. Das Projekt „Coaches für inklusive Bildung“ leistet einen Beitrag zur Verbesserung.

Bis zu 40 Kölner Schulen sollen davon profitieren. Mit neun ist bereits eine Partnerschaft vereinbart. Am Donnerstag nutzten Vertreter weiterer Schulen die Möglichkeit, sich in der neuen Anlaufstelle für das Projekt an der Luxemburger Straße 189 zu informieren.
Zwei Millionen Euro vom Bund

Für drei Jahre ist die Finanzierung vorerst gesichert. Aus einem Topf des Bundesarbeitsministeriums fließen zwei Millionen Euro nach Köln. Die zuständige Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit kooperiert mit dem Verein „Mittendrin“. Universität und Stadt sind als Partner dabei.

Das konkrete Aufgabenspektrum der neuen „Inklusionsexperten“ ist breit, reicht von der Antragstellung für Hilfsmittel bis zur Suche einer barrierefreien Unterkunft für die Klassenfahrt. Eltern, Lehrer und Schüler wenden sich mit ganz praktischen Fragen an die „Coaches“.

Andreas Huckschlag berichtet von Beratungsstunden, die er in der Nikolausschule in Sülz anbietet. „Wir können auch Bindeglied zwischen Schule und Eltern sein, um Sorgen zu nehmen“, sagt der 50-jährige sehbehinderte Diplom-Verwaltungswirt. Torsten Prenner von der Bundesagentur für Arbeit lobte die ersten Erfolge des Projekts. Er erlebe „viel Motivation und Power“ bei den für den Job ausgewählten Mitarbeitern.
Inklusion

39,6 Prozent aller Kölner Kinder mit besonderem Förderbedarf gehen auf eine Regelschule. Damit hat sich die Inklusionsquote in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Am besten funktioniert es offensichtlich weiterhin an den Grundschulen. Hier kann die Hälfte aller behinderten Kinder unterrichtet werden. Bei den weiterführenden Schulen ist es rund ein Drittel. 113 Kölner Schulen machen mittlerweile beim „Gemeinsamen Lernen“ mit, darunter alle Gesamtschulen, fast alle Hauptschulen sowie 15 von 23 Realschulen. Schwach bleibt der Beitrag der Gymnasien. Nur sechs von 30 machen ein Angebote.

Wer sich für das neue Angebot „Coaches für inklusive Bildung“ interessiert, kann sich beim Verein „Mittendrin“ melden.

Wie dringend nötig unterstützende Angebote für den Schulalltag sind, wurde auch bei der letzten Sitzung des Schulausschusses des Stadtrates deutlich. Realschullehrer Gerson Wirth nutzte die Diskussion um den aktuellen Bericht der Verwaltung zum Stand der Inklusion, um einen Hilferuf an Politik und Verwaltung zu senden: „Der Zustand ist nicht mehr tragbar.“ Er klagte über die zu hohe Belastung der Lehrer, einen hohen Krankenstand und fehlende Räume. „Berichte lesen sich schön. Aber an den Schulen sieht es prekär aus.“

Schuldezernentin Agnes Klein verwies darauf, dass sich die meisten Kritikpunkte nicht auf den Zuständigkeitsbereich der Stadt bezögen. Auch die FDP konnte sich den Hinweis nicht verkneifen, dass sich Wirth doch auch auf Landesebene bei „seiner“ grünen Schulministerin Gehör verschaffen möge. Wirth sitzt als sachkundiger Einwohner im Ausschuss – auf Vorschlag der Grünen.

Die Kritik der Schulen sei berechtigt, war man sich im Ausschuss einig. Es müsse mehr Wert auf die Qualität gelegt werden. „Wir haben die Ziele des Inklusionsplans noch nicht erreicht“, sagte Ausschussvorsitzender Helge Schlieben (CDU). „Eine gute Quote allein ist kein Merkmal für gelingende Inklusion.“

„Coaches für inklusive Bildung“: Kölner Schulen bekommen Inklusionstrainer | Köln - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/koeln/inklusionstrainer-fuer-koelner-schulen-sote,15187530,32696428.html?dmcid=sm_fb#plx1804596433
Köln.

Neun Coaches für inklusive Bildung, alle selbst behindert, helfen Kölner Schulen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf. Die Idee ist einfach und vielversprechend: Anstatt die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Akademikern zu finanzieren, bezahlt die Bundesagentur für Arbeit sinnvolle Jobs.

„Wir können Schulen und Eltern beim Regeln und Lindern von Schwierigkeiten helfen“, sagt Jürgen Esser. „Wir kümmern uns um alle Aufgaben, die sich durch die Aufnahme von Behinderten ergeben.“

Der 56-Jährige ist Betriebswirt und lebt ohne Kehlkopf. Nun ist er unter anderem Coach für das Berufskolleg in Deutz. Zuvor habe man sich in Sachen Inklusion ziemlich alleine gefühlt, sagt Schulleiter Karl-Heinz Schneider. „Nun verschwinden die vielen Fragezeichen, die wir hatten.“

„Coaches für inklusive Bildung“: Kölner Schulen bekommen Inklusionstrainer | Köln - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/koeln/inklusionstrainer-fuer-koelner-schulen-sote,15187530,32696428.html?dmcid=sm_fb#plx830989887

Köln.

Neun Coaches für inklusive Bildung, alle selbst behindert, helfen Kölner Schulen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf. Die Idee ist einfach und vielversprechend: Anstatt die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Akademikern zu finanzieren, bezahlt die Bundesagentur für Arbeit sinnvolle Jobs.

„Wir können Schulen und Eltern beim Regeln und Lindern von Schwierigkeiten helfen“, sagt Jürgen Esser. „Wir kümmern uns um alle Aufgaben, die sich durch die Aufnahme von Behinderten ergeben.“

Der 56-Jährige ist Betriebswirt und lebt ohne Kehlkopf. Nun ist er unter anderem Coach für das Berufskolleg in Deutz. Zuvor habe man sich in Sachen Inklusion ziemlich alleine gefühlt, sagt Schulleiter Karl-Heinz Schneider. „Nun verschwinden die vielen Fragezeichen, die wir hatten.“

„Coaches für inklusive Bildung“: Kölner Schulen bekommen Inklusionstrainer | Köln - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/koeln/inklusionstrainer-fuer-koelner-schulen-sote,15187530,32696428.html?dmcid=sm_fb#plx830989887

12. 2016

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13. Januar 2018

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, fordert im Januar 2018, die Inklusion an Regelschulen auszusetzen. So ein Bericht der Zeitung "Zeit online". Die Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung (GEW), mit 280.000 Mitgliedern die größte Gewerkschaft für Berufe im wissenschaftlichen und pädagogischen Bereich, unterstütze dieses Vorhaben ausdrücklich. (Zitat und Quelle: "Zeit online")

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