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Neuregelungen beim Berliner Blindengeld beschlossen

Eintrag vom 09.01.2019

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Laut einer Pressemitteilung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) gelten zwei Änderungen im Berliner Landespflegegeldgesetz ab 1. Januar 2019. 

"Die Erste betrifft taubblinde Menschen, deren Behinderung durch die Änderung folgende Definition erfährt: Als taubblind gilt, ,wenn der schwerbehinderte Mensch wegen einer Störung der Hörfunktion mindestens einen Grad der Behinderung von 70 und wegen einer Störung des Sehvermögens einen Grad der Behinderung von 100 hat.' In diesem Fall ist ihm das Merkzeichen TBL im Schwerbehindertenausweis zuzuerkennen (...)"

(...)

"Die zweite Änderung betrifft hochgradig sehbehinderte Menschen, die Anspruch auf die Teilhabeleistung (umgangssprachlich: kleines Blindengeld oder Sehbehindertengeld) (...) haben und denen ein Pflegegrad 2 oder höher nach dem SGB XI zuerkannt ist. Die bis Ende 2018 geltenden Anrechnungsregelungen führen zum Totalverlust der Teilhabeleistung nach dem Berliner Landesgesetz. Diesen Personen ist ab dem Jahr 2019 ein Sehbehindertengeld in Höhe der Hälfte des Betrages, das hochgradig sehbehinderten Menschen, die nicht pflegebedürftig sind, zuzuerkennen ist, zu gewähren. (...)" (Zitat und Quelle: DBSV)

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