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Magdeburg: Studie zur Neuronalen Plastizität des Gehirns bei Glaukom und Retinitis pigmentosa

Eintrag vom 16.05.2018

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"Die Universitätsaugenklinik Magdeburg führt in ihrer Sektion für klinische und experimentelle Sinnesphysiologie (Leitung: Prof. Dr. Michael Hoffmann) im Rahmen des durch die Europäische Union geförderten internationalen Forschungsprojektes „EGRET+“ eine Studie zur Sehfunktion und Aktivität des Gehirns beim Sehen durch.

Mit funktioneller Kernspintomographie (fMRT) ist es möglich, die Aktivität des Gehirns in „Schnittbildern“ zu beobachten. fMRT-Studien bei Patienten mit Gesichtsfeldausfällen belegen, dass bei der Lösung von Sehaufgaben auch die Sehrinde, die den erblindeten Gesichtsfeldanteil verarbeitet, aktiviert werden kann. Ob diese Ergebnisse mit einer Umorganisation der Sehrinde zusammenhängen, soll in der aktuellen Studie genauer untersucht werden. Geplant ist dabei die Untersuchung dieser Prozesse bei Patienten mit Gesichtsfeldeinschränkungen durch Glaukom oder Retinitis pigmentosa. Ein genaueres Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen kann bedeutende Hinweise für Behandlungs- und Rehabilitationsstrategien geben." (Zitat und Quelle: DBSV)

Pressemitteilung DBSV