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Inclusive Services and Rehabilitation

Virtuelles Kompetenzzentrum zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einer Sehbeeinträchtigung

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Fulda: "Das kann ich auch noch übernehmen..." - Aufgaben der Beratung und Unterstützung in schulischen Kontexten

Eintrag vom 28.07.2019

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Die VBS - Arbeitsgemeinschaft „Inklusion im schulischen Kontext“ veranstaltet vom 22. - 24.11.2019 in Fulda eine Tagung zum Thema "Das kann ich auch noch übernehmen..." - Aufgaben der Beratung und Unterstützung in schulischen Kontexten. 

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler!

Zum 40-jährigen Bestehen der AG Inklusion freuen wir uns, Sie zu unserer Herbsttagung nach Fulda einzuladen. Wir möchten aus feierlichem Anlass mit Ihnen einen Blick zurück in die Geschichte der AG und natürlich auch in die Zukunft werfen. Vor allem aber wollen wir die Tagung auch dazu nutzen, um einmal kurz innezuhalten und zu reflektieren was wir da eigentlich tagtäglich machen, vielleicht auch lassen oder evtl. doch noch machen sollten? Dies alles möchten wir unter dem Motto diskutieren:

"Das kann ich auch noch übernehmen..." - Aufgaben der Beratung und Unterstützung in schulischen Kontexten.

Nähere Angaben zur Tagung sowie zur Unterbringung entnehmen Sie bitte den organisatorischen Hinweisen und dem Programm auf der Webseite des VBS.

Auch bitten wir darum, diese Tagungseinladung interessierten Kolleginnen und Kollegen, Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften an Regelschulen zugänglich zu machen!

Mit freundlichen Grüßen
Frank Laemers & Reinhold Mahler (für den Vorstand der AG Inklusion)" (AG Inklusion im schulischen Kontext)

Programm:

 

Vorträge und Diskussionen:

"Den Durchblick behalten"
- systemische Ansätze in der Beratung und Unterstützung von Schüler/innen im Förderschwerpunkt Sehen im Kontext der allgemeinen Schule
(Frederike Isenberg, Nikolauspflege Stuttgart)

Podiumsdiskussion - 40 Jahre AG Inklusion im schulischen Kontext: Ein Rückblick aus Schülerinnen- und Schülersicht
(Ehemalige Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Bundesländern im Gespräch mit Frank Laemers)

Spezifisches Curriculum für Menschen mit Beeinträchtigungen des Sehens - Frequently Asked Questions
(Wiebke Gewinn, Universität Hamburg)

Aufgaben und Handlungsfelder in der Inklusion
(Judith Schulz, Iris-Schule, Münster)

„Das Sehen spielt doch keine so große Rolle“ - Beratung an anderen Förderschulen

(Markus Held, Graf-zu-Bentheim-Schule, Würzburg)

Positionen schärfen - 40 Jahre AG Inklusion Diskussion und Verabschiedung zum Positionspapier der AG Inklusion in schulischen Kontexten im feierlichen Rahmen

Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben (Willy Brandt) - Ein Blick in die inklusive Zukunft mit Christoph Henriksen (Universität Hamburg)

Seminare:

A:
Kompetenzraster zum Erweiterten Curriculum in NRW(Britta Reinländer und Nicole Kreuer, Karl-Tietenberg-Schule, Düsseldorf)

Damit Schülerinnen und Schüler mit einer Sehschädigung den Schulalltag meistern können, benötigen sie zusätzlicheKompetenzen. In den USA sind diese im „Expanded Core Curriculum“ (ECC) zusammengefasst. Die Förderschulen Sehen inNRW haben nun ein Werk zusammengestellt, in dem diese zusätzlichen Kompetenzen entsprechend formuliert sind. Wir möchten im Seminar die Sammlung mit ihrer Entstehungsgeschichte und den Möglichkeiten vorstellen, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

B:
Beratung kann (nicht) jede/r
(Christoph Henriksen, Universität Hamburg)

Es gehört zu den notwendigen Voraussetzungen einer Sonderpädagogin oder eines Sonderpädagogen, Beratungskompetenz zu besitzen. Diese Voraussetzung ist nicht weiter problematisch, ist diese Berufsgruppe schon von Haus aus empathisch, einfühlsam und kann unfassbar gut zuhören.

Reicht es, gut zuhören zu können? Ist es genug, Verständnis zu haben und gibt es Naturtalente, die gut beraten können und dafür andere, denen es nicht so recht gelingen will? In diesem Workshop soll der Idee nachgegangen werden, dass professionelle Beratung konzeptionelle Vorbereitung, Handwerkszeug und Evaluation benötigt. Was muss eine Pädagogin oder ein Pädagoge wissen, können und verstehen, um beraten zu können?

C:
Aktuelle Fragestellungen und mögliche Antworten im Kontext der Unterstützung und Beratung von Schüler/innen mit CVI
(Frank Laemers, Pädagogische Hochschule Heidelberg)
Wann besteht ein einmaliger, wann ein regelmäßiger Unterstützungsbedarf bei CVI? Wie können wir uns dem Thema diagnostisch annähern und welche Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung stehen uns zur Verfügung. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf den Themen Lesen, Schreiben und Mathematik liegen. Zudem wird es einen kurzen Überblick und Austausch über mögliche Spiele und Förderprogramme zur Unterstützung der visuellen Wahrnehmung geben.

D:
"Sehen - Anders Sehen" - Auseinandersetzung mit der eigenen Sehbeeinträchtigung im Rahmen von Schülerkursen(Claudia Hoppe-Hohmann, Eliane Exner, Karl-Tietenberg-Schule Düsseldorf)

Das altersangemessene Wissen und Kommunizieren-können über die eigene Sehbeeinträchtigung hat lt. Studien einen bedeutsamen Einfluss auf das soziale Miteinander von sehenden und sehbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Seminars wird ein von den Kolleginnen entwickeltes und erprobtes Kurskonzept – beginnend in der Grundschule bis zum Übergang von der Sek I in die Sek II bzw. das Arbeitsleben vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. (Aktualisierte Seminarankündigung der Referentinnen erfolgt nach den Ferien).

E:
Tipps & Tools für den Alltag in der mobilen Unterstützung und Beratung
(Imke Wißmann, Landesförderzentrum Sehen, Schleswig)

Thematisiert werden u.a. arbeitsorganisatorische Aspekte, Zeitmanangement, sowie auch Aspekte der Kooperation, Rollenerwartungen und Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. (Aktualisierte Seminarankündigung der Referentin erfolgt nach den Ferien).

Eine Anmeldemöglichkeit sowie eine Übersicht über die Unterkunft und die Kosten erfolgt demnächst auf der Webseite des VBS.